Panton Junior Kinderstuhl / By Verner Panton, 1959 – Polypropylen – Vitra – Rot

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Beschreibung

Panton Junior Kinderstuhl / By Verner Panton, 1959 – Polypropylen – Vitra – Rot

Vitra Kinderstuhl Plastikmaterial . Masse: L 37,5 x Tiefe 44,6 cm x H 62,8 cm – Sitzfläche: H 34,8 cm.Gönnen Sie sich ein ikonisches ORIGINAL von Vitra. Ein Original verliert nie seinen Wert. Es begleitet Sie Ihr Leben lang und wird Sie überleben, wenn Sie es an die nächste Generation weitergeben. Der dänische Architekt und Designer Verner Panton (1926 – 1998) gehört zu den Designern, die entscheidend die Entwicklung des Design in den 1960er und 1970er Jahren beeinflusst haben. Diese herausragende Persönlichkeit des dänischen Design hat während ihrer Laufbahn Gegenstände mit innovativem, futuristischen Design entworfen, die heute noch die avantgardistischsten Designer inspirieren. Sein für die 60er und 70er Jahre typischer Stil zeichnet sich immer noch durch eine ausgeprägte Modernität aus. Der Panton Chair ist 1959 von Verner Panton entworfen worden. Heute ist dieser einteilige Kunststoffstuhl eine Design-Ikone des 20. Jahrhunderts. Er hat zahlreiche internationale Designpreise gewonnen und gehört zur Dauersammlung von berühmten Museen. Der Panton Chair war der erste Kunststoffstuhl, der aus einem Stück gefertigt wurde. Der 2006 herausgebrachte Kinderstuhl Panton Junior wird nach den Originalplänen des Designers hergestellt. Er übernimmt dieselben Werkstoffe und Proportionen wie der Panton Chair von Verner Panton aber seine Größe wurde um rund ein Viertel reduziert. Panton Junior ist das ideale Sitzmöbel für Kindergarten- und Grundschulkinder. Die freitragende Struktur in Kombination mit einer körpergerechten Form und einem nachgiebigen Material sorgen für einen hohen Sitzkomfort. Die Idee zu einem freitragenden Kunststoffstuhl hatte der dänische Designer Verner Panton am Ende der 1950er Jahre entwickelt. Es hatte jedoch kein Hersteller Interesse an diesem kühnen Konzept gezeigt. Willi Fehlbaum, der Gründer von Vitra, fand die Idee interessant, sah jedoch vorerst keine Möglichkeit sie umzusetzen. Erst als Rolf Fehlbaum, der Verantwortliche für die Produktentwicklung, voller Begeisterung von einem Besuch bei Verner Panton zurückkam, hat er zugestimmt. Verner Panton erklärt: „Eines Tages ist Rolf Fehlbaum (der Sohn der Gründerfamilie von Vitra) zu Besuch zu uns gekommen und hat den Prototyp des Panton-Stuhls gesehen. Er war nicht stabil genug um darauf zu sitzen. „Warum wird dieser Stuhl nicht produziert?” fragte Rolf. Ich habe ihm geantwortet: „Fünfzehn bis zwanzig Hersteller haben sich daran versucht, aber sie haben sich aus unterschiedlichen Gründen alle geweigert ihn zu fertigen.” Ein renommierter amerikanischer Designer – es war nicht Eames – hat sogar erklärt, dass man einen solchen Gegenstand nicht „Stuhl” nennen dürfe und behauptet, dass er nicht geeignet sei um sich auf ihn zu setzen. Rolf hat sofort Manfred Diebold angerufen, einen Techniker bei Vitra. […] Ohne Rolf würde es den Panton Chair nicht geben. „So hat Vitra im Jahr 1963 die Entwicklung eines der symbolträchtigsten und berühmtesten Stühle des 20. Jahrhunderts in Angriff genommen. Die Herausforderung hat sich als fast unmöglich erwiesen, da die kühnen Formen, die der Designer sich ausgedacht hatte, mit den physikalischen Grenzen von Kunststoffen und den Anforderungen bezüglich der Produktionstechniken vereint werden mussten. Es folgten Jahre mit intensiver Forschung, Tests, Entwicklung und aufgegebenen Prototypen. Die endgültige Form des Stuhls wurde schließlich anhand einer Serie aus zehn Prototypen aus mit Glasfaser verstärktem Polyester erarbeitet, das schichtweise von Hand aufgetragen wurde. 1967 konnte der Panton Chair in einer kleinen Vorabserie in einer Stückzahl von 150 kaltgegossenen Exemplaren aus mit Glasfaser verstärktem Polyester gefertigt werden. Es handelt sich um den ersten einteiligen Stuhl ganz aus Kunststoff mit einem freitragenden Aufbau. Mit der skulpturalen Form und den für Panton kennzeichnenden lebhaften Farben erregte er großes Aufsehen. Wegen des kostspieligen und komplexen Verfahrens war es jedoch nicht möglich, der Nachfrage zu entsprechen. Nach neuen erfolgreichen Versuchen mit einem neuen Polyurethan-Hartschaumstoff der Firma Bayer konnte 1968 mit der eigentlichen Serienfertigung im Spritzgussverfahren begonnen werden. Damit ließen sich zwar größere Mengen herstellen, es war jedoch immer noch eine aufwändige manuelle Endbearbeitung erforderlich. Verner Panton und Vitra suchten weiterhin nach besseren Alternativen. Sie glaubten, mit einem neuen, von der Firma BASF entwickelten Thermoplastmaterial eine vielversprechende Lösung gefunden zu haben. Das Material erwies sich jedoch als weniger haltbar als ursprünglich angenommen, sodass Stühle gebrochen sind und damit das Image von Vitra gefährdeten. Die Herstellung wurde also 1979 ausgesetzt. Bei Vitra hat der Schock, den dieses Qualitätsproblem ausgelöst hat, mehrere Jahre anhaltende Auswirkungen gehabt. Während dieser ganzen Zeit bestand das Interesse am Panton Chair jedoch weiter. Vitra hat die Produktion 1990 wieder aufgenommen – wobei man wieder auf den unzerbrechlichen Polyurethan-Hartschaum zurückgriff, der jedoch eine komplexe Endbearbeitung erfordert. Die Fortschritte in der Kunststoffverarbeitungs-Technologie und besonders die neuen Möglichkeiten beim Spritzguss haben Vitra und Panton veranlasst, sich erneut mit der Frage aus den 1990er Jahren zu befassen. Es wurde eine neue Version des Panton Chair aus Polypropylen entwickelt. Damit wurde dreißig Jahre nach dem Beginn der Serienfertigung eine der Hauptzielsetzungen von Panton schließlich doch noch erreicht: der Kunststoffstuhl als erschwingliches Industrieprodukt. Verner Panton ist kurz vor dessen Vorstellung im Jahr 1999 verstorben. Bei Vitra haben Investitionen in die Innovation starken Vorrang. Durch das Zusammenspiel des technischen Know-hows des Unternehmens mit der Kreativität von großen Designern lassen sich die schöpferischen Grenzen immer weiter verschieben. Gleichzeitig bringt Vitra ständig Designklassiker mit dem Designern oder deren Nachkommen auf den neuesten Stand, wobei man sich an die archivierten Orginalunterlagen hält – damit sie in der Lage sind, den Bedürfnissen der Benutzer von heute zu entsprechen. In diesem Sinn stellt Vitra zwei Modelle dieses Stuhls her: den Panton Chair Classic aus Polyurethan-Hartschaumstoff mit glänzender Oberfläche und den Panton Chair mit matter Oberflächenbeschaffenheit. 2007 kam der Kinderstuhl Panton Junior hinzu.. Lieferung gratis.

EAN: 2800000014100
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